Verhaltenskodex

Awareness heißt für uns, aufmerksam zu sein für Situationen, in denen die Grenzen und das Sicherheitsgefühl eines Menschen überschritten werden. Wir möchten aufmerksam und sensibel mit individuellen Grenzen und Bedürfnisse umgehen. Wir tolerieren kein diskriminierendes und oder übergriffiges Verhalten. Solidarität steht bei uns an erster Stelle. Wenn du dich unwohl fühlst, egal aus welchem Grund, wende dich gerne jederzeit an die veranstaltenden Menschen (erkennbar am blauen Armband).

Wir möchten Verhaltensregeln festlegen, wie wir bei Jams und anderen Veranstaltungen miteinander umgehen. Bitte nimm diese Richtlinien ernst und befolge sie, damit wir alle möglichst schöne Abende genießen und Erinnerungen schaffen können. Ein rücksichtsvoller und respektvoller Umgang ist uns daher wichtig.

• Respektiere individuelle Grenzen: Nur ja heißt ja! Nein heißt immer nein! Handle nach dem Konsensprinzip.
• Die Definitionsmacht liegt immer bei den Betroffenen. Die betroffene Person definiert selbst, wann und welche Form von Gewalt oder Diskriminierung sie erlebt hat. Diese Definition wird ernst und wahrgenommen und nicht in Fragegestellt.
• Das Ausüben oder Androhen von psychischer und physischer Gewalt wird nicht toleriert. • Formen von Diskriminierung, Sexismus oder Rassismus werden in keinster Weise geduldet.
• Filmen und Fotografieren ist ohne das Einverständnis der fotografierten Person nicht gestattet.
• Tonaufnahmen sind generell innerhalb des Jam-Raums gestattet. Wird eine Veranstaltung in Gänze abmikrofoniert, verpflichten sich Gäste* sowie die Veranstaltenden, dies deutlich zu machen.
• Nehmt Rücksicht aufeinander und erkundigt euch bei anderen, ob es Ihnen gut geht.
• Ein Instrument wird immer von einer Person bedient. Willst du mit einer Person zusammen an einem Instrument spielen, frag nach, bevor du mitmachst.
• Gebt das Instrument weiter. Es gibt nur eine begrenzte Menge und alle wollen mal spielen.
• Gehe stets davon aus, dass die andere Person auf deinem Level spielt und/oder schon weiß, was sie tut. Frage erst nach, ob Mensch Hilfe braucht, bevor du diese ungefragt gibst.
• Verfasse deine Kritik stets konstruktiv und halte dich mit passiv aggressivem Verhalten zurück.
• Die kollektive Erfahrung steht bei Jamsessions an erster Stelle. Hört aufeinander, nehmt Rücksicht auf andere und nehmt euch auch manchmal zurück. Egotrips zerstören die gemeinsame Erfahrung.
• Der offene Konsum von illegalen Drogen ist sowieso und auch innerhalb des Musikraums verboten.

Wenn du dich unwohl fühlst, egal aus welchem Grund, wende dich gerne jederzeit an die veranstaltenden Menschen (erkennbar am blauen Armband).